Projekt der Baden-Württemberg Stiftung

Patron

Privacy in Stream Processing

Projektbeschreibung

Im Internet der Dinge (engl. Internet of Things, IoT) werden eine Vielzahl an eingebetteten Sensoren miteinander verknüpft. Dadurch werden neuartige Anwendungen im Bereich des e-Health, Echtzeit-Fertigungssysteme, Facility-Management-Systeme, Smart Cities oder Home Automation Systemen ermöglicht. Viele dieser IoT-Anwendungen basieren auf Systemen zur Verarbeitung von Datenströmen, um aus den Sensordaten höherwertige Informationen, wie den Gesundheitszustand eines Benutzers, zu gewinnen.

Oft verletzt die dadurch gewonnene Information allerdings die Privatsphäre der Nutzer. In dem Patron Projekt untersuchen wir eine neuartige leistungsfähige Zugriffskontrollmechanismus für den Schutz von privaten Informationen in Datenstromverarbeitungssystemen. Die Grundidee besteht darin, den Zugriff auf komplexe Informationsmuster (beispielsweise ein Muster bestehend aus dem Blutdruck, der Herzfrequenz und anderen gesundheitsrelevante Werte, mit dem die Identifizierung einer Krankheit möglich ist) zu beschränken. Wir nennen diese Muster, die vor unbefugtem Zugriff zu schützen sind Concealed Pattern. Wir untersuchen verschiedene Ansätze, wie diese Muster verborgen werden können. Jeder dieser Ansätze hat eine unterschiedliche Auswirkung auf die Servicequalität einer Anwendung (engl. Quality of Service, QoS). Dieses Projekt befasst sich mit allen Aspekten eines solchen Zugriffskontrollmechanismuses, angefangen bei der Definition von Privatheits- und QoS-Anforderungen, über die Spezifikation von Concealed Patterns bis hin zur Verifikation, dass die Concealed Patterns die Anforderungen erfüllen.

Dieses Bild zeigt  Christoph Stach
Dr. rer. nat.

Christoph Stach

Wissenschaftlicher Angestellter

Dieses Bild zeigt  Bernhard Mitschang
Prof. Dr.-Ing. habil.

Bernhard Mitschang

Institutsleiter

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