Direkt zu


Informationen für Studierende

zur Startseite

???sat.art.Softwarepraktika???

vHike -– a virtual hitchhiking system for mobile devices
Projekt Homogenisierte und virtualisierte Datenverwaltung
Bearbeiter Sebastian Kiesewetter
Benjamin Steeb
Betreuer Dr. rer. nat. Christoph Stach
Prüfer Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Mitschang
Ende2010/10/17
Beschreibung

 

vHike

– a virtual hitchhiking system for mobile devices –

Hintergrund:

Kennt Ihr das auch: Der Abend mit Freunden war so schön, dass Ihr ganz die Uhrzeit aus den Augen verloren habt und jetzt ist der letzte Bus weg. Oder Ihr stellt in der Kneipe fest, dass das Pils hier so lecker ist und Ihr Euer Auto lieber stehen lasst und eine alternative Transportmöglichkeit benötigt. Was also tun? Per Anhalter fahren würde sich zwar anbieten, allerdings ist das ausgesprochen unsicher, da man keinerlei Informationen über die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit seines Fahrers hat. Genau an dieser Stelle setzt vHike ein. Fahrer und Anhalter sollen mit dieser Software für mobile Geräte einen virtuellen Vertrag schließen können und einander, ähnlich wie bei bekannten Verkaufsplattformen im Internet, bewerten, um so eine Vertrauensbasis in das Anhaltersystem zu bringen.

Aufgabenstellung:

Ziel dieses Softwarepraktikum soll es sein, mit vHike eine Applikation für Android-basierte mobile Geräte zu erstellen, die dem Anwender ein zuverlässiges und sicheres Anhaltersystem zur Verfügung stellt. Ein Fahrer soll dafür zunächst ein Angebot erstellen, aus dem Angaben zu dem Zeitpunkt der Fahrt, dem Ziel der Fahrt und evtl. weitere Daten erkennbar sind. Will ein anderer Anwender einen Fahrtdienst nutzen, so soll er in vHike seinen virtuellen Daumen hochhalten und alle in Frage kommenden Angebote einholen können. Können sich ein Anhalter und ein Fahrer einigen, so werden die Eckdaten ihres „Vertrags“ von vHike festgehalten.

Zu diesem Zweck müssen in vHike folgende Funktionalitäten zur Verfügung stellen:

  1. Web-Aspekte: vHike soll als klassische 3-Schicht-Architektur konzipiert werden. Das bedeutet, dass in einer Datenbank gewisse Daten hinterlegt und abgerufen werden können, ein Server gewisse Dienste zur Verfügung stellt und Anfragen verarbeitet und die mobilen Geräte für kaum mehr als die Darstellung der Informationen benötigt werden.
  2. Community-Aspekte: Da ein Anwender dem Anbieter von Dienstleistungen in vHike ein großes Vertrauen entgegenbringen muss, sollen diese Dienste nur einer geschlossenen Gruppe von registrierten Mitgliedern zur Verfügung stehen. Des weiteren soll jeder Nutzer eine eigene ‚crowd‘ aufbauen können, um somit bestimmte Anbieter bevorzugt angezeigt zu bekommen oder andere schon im Vorfeld ausschließen zu können.
  3. Privacy-Aspekte: Sowohl die persönlichen Stammdaten, als auch die aktuellen Positionsdaten der Nutzer müssen dem vHike System zur Verfügung stehen und zum Teil an andere Anwender weitergegeben werden, allerdings darf dies keinesfalls beliebig erfolgen. Der Anwender muss stets darüber informiert werden wer welche Daten anfordert und zu welchem Zweck dies geschieht. Bevor ein Datenaustausch erfolgen kann, muss ein Nutzer diesem zunächst zustimmen.
  4. Trust-Aspekte: Nach einem erfolgreich abgeschlossenen ‚hike‘ sollen sich sowohl Fahrer, als auch Anhalter gegenseitig bewerten können. Dadurch soll – vergleichbar mit einem Bewertungssystem z.B. bei eBay – ein Vertrauen in zuverlässige Fahrer geschaffen werden, bzw. besonders unzuverlässige Fahrer von vHike ausgeschlossen werden.
  5. Insurance-Aspekte: Um die Sicherheit von vHike noch weiter verbessern zu können, sollen im Vorfeld ausgewählte Personen die aktuelle Position eines Fahrers und / oder eines Anhalters mittels eines Webinterfaces überwachen können. Dadurch können ungewöhnliche Abweichungen von der erwarteten Route schnellstmöglich festgestellt und bei groben Verstößen gegen zugesicherte Absprachen Angaben zu der betreffenden Person angefordert werden.

Weitere eigene Ideen (z.B. ein Ranking-System für besonders gute Anbieter oder eine Einbindung weiterer Informationsquellen, wie Verkehrsinformationen, um als „Überwacher“ mögliche Ursachen für Verspätungen ermitteln zu können) dürfen gerne, abhängig von der vorhandenen Zeit, nach Absprache mit dem Betreuer, ebenfalls in vHike eingebracht werden. Zur Implementierung von vHike soll auf das Android SDK (>= Version 2.0) zurückgegriffen werden. Neben dem für Eclipse existierenden Android-Emulator wird auch ein Android Smartphone zur Verfügung gestellt.

Arbeitsschritte:

  • Einarbeitung in das Android SDK
  • Erstellung einer Spezifikation, die alle wesentlichen Aspekte von vHike erfasst
  • Implementierung von vHike
  • Durchführung einer Testphase
  • Erstellung einer ausführlichen Dokumentation des Sourcecodes
  • Erstellung einer ausführlichen Dokumentation für vHike
  • Erstellung eines Erfahrungsberichts
  • Demonstration von vHike

Über diese Arbeitsschritte hinaus müssen zwei Vorträge zur Präsentation des aktuellen Stands der Arbeit nach drei respektive sechs Monaten gehalten werden.

Titel vHike
Betreuer Dipl.-Inf. Christoph Stach
Prüfer Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Mitschang
Begin Ab sofort
Dauer 6 Monate
Teamgröße 2 bis 3 Frau / Mann

 

Interesse oder Fragen?
Dann meldet Euch einfach. Und immer dran denken:
Don’t panic!