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Projekt-INF

Konzeption eines Online-Marktplatzes für mobile Anwendungen
Betreuer Dipl.-Inf. Eva Hoos
Dr. rer. nat. Christoph Stach
Prüfer Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Mitschang
Ende2014/05/27
Beschreibung

Ausgangssituation

Moderne Smartphones, wie beispielsweise das NexusOne, werden schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren verwendet, sondern als mobilen Computer für die Hosentasche. Es werden damit Mails geschrieben, Termine verwaltet, Navigationsdienste genutzt, Musik gehört, Fotos gemacht, etc. Zusätzlich bieten diese mobilen Geräte eine Vielzahl an Sensoren, mit denen viele Kontextdaten bestimmt werden können, aus denen sich weitere Rückschlüsse über die aktuelle Situation des Nutzers ableiten lassen. Dies kann sehr hilfreich sein – man denke beispielsweise an eine App, die auf Grund des aktuellen Standorts eines Nutzers selbstständig entscheidet, ob eingehende Anrufe im Augenblick durchgestellt werden dürfen. Allerdings kann bösartige Software diese Informationen auch dafür verwenden, um einen Nutzer auszuspähen.

Verschiedene Plattformen bieten für die Verwaltung von Zugriffsrechten auf Kontextdaten unterschiedliche Lösungsansätze: Android führte hierfür beispielsweise das Permission-Konzept ein, in dem der Nutzer bei der Installation einer neuen App darüber informiert wird, auf welche Daten und Services diese Zugriffsrechte erhalten möchte. Wozu diese Daten benötigt werden, bleibt ihm aber in der Regel verborgen. Auch kann er einer App lediglich den vollen Zugriff auf diese Daten erlauben, oder die App gar nicht installieren. Häufig sind aber einige dieser Daten nur für Teilaspekte oder Zusatzleistungen einer App von Nöten.

Aus diesem Grund wurde im Rahmen eines Studienprojekts eine Privacy Management Plattform (PMP) für kontextsensitive mobile Apps entwickelt. Die PMP informiert den Nutzer wann welche Daten zu welchem Zweck verwendet werden sollen. Auf Basis dieser Informationen kann der Nutzer anschließend selbst entscheiden, ob er dazu bereit ist, diese (persönlichen) Daten Preis zu geben. Wenn nicht, wird der Leistungsumfang der App entsprechend eingeschränkt. Hierfür werden die Systemfunktionen, wie beispielsweise die Lokationsbestimmung oder der Zugriff auf Online-Dienste, in spezielle Apps, den sogenannten Ressourcen, gekapselt. Diese Ressourcen lassen sich bei Bedarf aus einem Online-Repository zur Laufzeit nachinstallieren.

Ziel und Aufgabenstellung

Ziel dieser Arbeit ist es ein Konzept für ein solches Repository für Ressourcen-Apps zu erstellen und umzusetzen. Dazu müssen folgende Aufgaben bearbeitet werden:

  • Analyse bestehender App Shops für die drei großen mobilen Plattformen (iOS, Windows Phone 8 und Android).
  • Recherche nach existierenden Sicherungslösungen für App Shops.
  • Untersuchung, wie die Meta-Daten einer App ausgelesen werden können.
  • Bedarfsanalyse für ein Repository für PMP-Ressourcen.
  • Prototypenhafte Implementierung des Repositories mit der Google App Engine.
  • Erweiterung der PMP, so dass das neue Repository genutzt werden kann.

Zu diesem Zweck muss – neben dem Repository selbst – auch (mindestens) eine PMP-App implementiert werden, mit der die Funktionsweise des Repositories demonstriert werden kann.

Ziel und Aufgabenstellung

  • Analyse bestehender App Shops für die drei großen mobilen Plattformen (iOS, Windows Phone 8 und Android).
  • Recherche nach existierenden Sicherungslösungen für App Shops.
  • Untersuchung, wie die Meta-Daten einer App ausgelesen werden können.

Organisatorisches

Art der Arbeit Projekt-INF
Titel Konzeption eines Online-Marktplatzes für mobile Anwendungen
Englischer Titel Design of an Online Marketplace for Mobile Applications
Betreuer Dipl.-Inf. Eva Hoos / Dipl.-Inf. Christoph Stach
Prüfer Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Mitschang
Start ab sofort

 

Literatur

[1]          S. Papert, Mindstorms: Children, Computers, and Powerful Ideas. Basic Books, Inc., 1980.

[2]          The LEGO Group, “LEGO Mindstorms,” http://mindstorms.lego.com/en-us/default.aspx, February 2013.

[3]          L. Griffiths, A. Shaw, R. Glassey, S. Köhler, B. Bagnall, J. A. B. Moral, J. Stuber, M. P. Scholz, and J. Solorzano, “leJOS: Java for LEGO Mindstorms,” http://lejos.sourceforge.net/, February 2012.

[4]          P. B. Lawhead, M. E. Duncan, C. G. Bland, M. Goldweber, M. Schep, D. J. Barnes, and R. G. Hollingsworth, “A Road Map for Teaching Introductory Programming Using LEGO Mindstorms Robots,” ACM SIGCSE Bulletin, vol. 35, pp. 191–201, 2002.

[5]          A. K. Lui, S. C. Ng, Y. H. Y. Cheung, and P. Gurung, “Facilitating Independent Learning with Lego Mindstorms Robots,” ACM Inroads, vol. 1, pp. 49–53, 2010.

[6]          W. I. McWhorter and B. C. O’Connor, “Do LEGO Mindstorms Motivate Students in CS1?” in Proceedings of the 40th ACM technical symposium on Computer science education, 2009.

[7]          M. McNally, M. Goldweber, B. Fagin, and F. Klassner, “Do LEGO Mindstorms Robots Have a Future in CS Education?” in Proceedings of the 37th SIGCSE technical symposium on Computer science education, 2006.

[8]          D. C. Cliburn, “Experiences with the LEGO Mindstorms throughout the Undergraduate Computer Science Curriculum,” in Proceedings of the 36th Annual Frontiers in Education Conference, 2006.

[9]          Sun Microsystems, Inc., “Code Conventions for the Java Programming Language,” Oracle Corporation, Tech. Rep., 1999. [Online]. Available: http://­www.oracle.com/­technetwork/­java/­codeconv-138413.html