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Diplomarbeit

ByoD – Private Hardware in der Firma nutzen
Betreuer Dr. rer. nat. Christoph Stach
Prüfer Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Mitschang
Ende2013/08/20
Beschreibung

Ausgangssituation

Mitarbeiter in Unternehmen sind längst nicht mehr an einen Ort gebunden. Sie sollen jederzeit erreichbar sein und unabhängig vom Aufenthaltsort auf die gesamte IT-Infrastruktur zugreifen können. Diese Erfordernisse lassen sich durch den Einsatz mobiler Geräte für die geschäftlichen Anwendungen meistern. Die Mobilisierung von Unternehmensprozessen wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit  aus.

Auf der anderen Seite dienen moderne Smartphones schon lange nicht mehr ausschließlich der Telefonie, sondern werden als mobilen Computer für die Hosentasche eingesetzt. Es lassen sich damit Mails schrieben, Termine verwalten, etc. Zusätzlich bieten diese mobilen Geräte eine Vielzahl an Sensoren, mit denen viele Kontextdaten bestimmt werden können, aus denen sich weitere Rückschlüsse über die aktuelle Situation des Nutzers ableiten lassen.

Jedoch erfordert gerade die Nutzung privater Hardware (das sogenannte „Bring your own Device“) neue, erhöhte Sicherheitserfordernisse, mit welchen sich die IT-Abteilungen der Unternehmen auseinandersetzen müssen. Während bei der Verwendung des eigenen Computers noch beispielsweise Desktop-Virtualisierungen eine Lösung darstellen, müssen bei dem Einsatz privater Smartphones neue Wege beschritten werden. Dass sich dieser Aufwand allerdings lohnt bestätigen Studien von Gartner u.a., die voraussagen, dass dank ByoD mit erheblichen Kosteneinsparungen zu rechnen ist.

Ziel und Ausgabenstellung

Ziel dieser Arbeit ist es die PMP so anzupassen, dass sie eine Lösung für das ByoD-Problem darstellt. In dieser angepassten Version sollen Richtlinien den Ressourcenzugriff regeln. Der Nutzer darf nur dann in diesen Entscheidungsprozess mit einbezogen werden, wenn dies nicht den Unternehmensvorgaben widerspricht.

Des Weiteren soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, inwiefern wichtige Daten auf dem Gerät geschützt werden können.

Anhand einer einfachen Beispielanwendung im Unternehmensumfeld soll die erweiterte Funktionsweise der PMP demonstriert werden.

Abschließend sollen alternativen ByoD-Lösungen für Mobiltelefone ermittelt und mit der im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Lösung verglichen werden.

Die Ergebnisse der Arbeit sollen in zwei Vorträgen präsentiert werden.

Zu implementierende Artefakte:

  • eine erweiterte Version der PMP, die sich für den Einsatz im Unternehmensumfeld eignet
  • ein Demonstrator