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Die Abteilung Verteilte Systeme des IPVS bietet für das
Sommersemester 2007 und das Wintersemester 2007/08 ein Studienprojekt A
für den Studiengang Softwaretechnik an.
Allgemeine Informationen
| Dozenten: |
Prof. Dr. Kurt Rothermel |
(Prüfer) |
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Frank Dürr |
(Kunde) |
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Dominique Dudkowski |
(Seminar) |
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Ralph Lange, N.N. |
(Betreuer) |
| Umfang: |
2 × 8 SWS |
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| Zeitraum: |
Mai 2007 – April 2008 |
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| Vorlesung: |
Rechnernetze I |
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| Seminar: |
Moderne Kommunikationsmechanismen in Rechnernetzen Seminarvorbesprechung: 16.05.07,
15:45-17:15, Raum 2.308 (siehe auch Termine und Materialien)
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Hintergrund
Den Hintergrund dieses Studienprojekts bildet der Sonderforschungsbereich
Nexus »Umgebungsmodelle für mobile kontextbezogene Systeme«.
Der Fokus von Nexus liegt auf der Unterstützung so genannter kontextbezogene Systeme.
Solche Systeme sind in der Lage, sich automatisch an die aktuelle Situation des
Benutzers, d.h. dessen Kontext, anzupassen indem sie Informationen seinem aktuellen
Kontext entsprechend selektieren und präsentieren oder selbstständig geeignete
Aktionen auslösen. Eine wichtige Klasse von Kontextinformationen wird dabei durch
Umgebungsinformationen gebildet, die kontextbezogenen Systemen in Form von
Umgebungsmodellen bereitgestellt werden. Umgebungsmodelle bilden Ausschnitte
der physischen Welt in digitaler Form ab. Sie können dabei sowohl statische
Informationen wie Gebäude- oder Stadtpläne als auch dynamische Informationen
enthalten, beispielsweise die Positionen von Personen.
Nexus erforscht entsprechende Konzepte zur Realisierung umfassender und
dynamischer Umgebungsmodelle sowie darauf aufbauende kontextbezogene Mechanismen,
Anwendungen und Diensten. Ein solcher kontextbezogener Dienst, ein
Instant-Messaging-Service basierend auf kontextbezogenen Kommunikationsmechanismen,
ist Gegenstand des geplanten Studienprojekts AIMS.
Aufgabenstellung
Ziel des geplanten Studienprojekts AIMS ist die Realisierung eines fortgeschrittenen
Instant-Messaging-Dienstes (Advanced Instant Messaging Service), der insbesondere die
kontextbezogene Zustellung von Nachrichten erlaubt. Allgemein ermöglicht ein
Instant-Messaging-Dienst die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilnehmern
durch den Austausch kurzer, im einfachsten Falle textbasierter Nachrichten in Echtzeit.
Das heißt, ein Benutzer ist in der Lage, einem bestimmten Empfänger eine Nachricht zu
senden, auf die dieser dann sofort antworten kann. Solche Instant-Messaging-Dienste werden
aktuell von verschiedenen Firmen wie Microsoft oder Yahoo betrieben und erfreuen sich
großer Beliebtheit.
Der zu realisierende Instant-Messaging-Dienst soll neben dieser Basisfunktionalität
weitergehende kontextbezogene Kommunikationsverfahren unterstützen:
- Kontextbezogenes Instant-Messaging
- Benachrichtigung
Das zu realisierende System besteht aus drei Komponenten:
- Instant-Messenger-Klient
- Instant-Messenger-Dienst
- Administrationswerkzeuge
Für die Implementierung soll nach Möglichkeit Java oder .NET zum Einsatz kommen (insbesondere
erfordert die Umsetzung keine Modifikation der bereitgestellten Mesh-Router und somit keine
Kernel-Programmierung). Zielplattformen sind Windows XP (Instant-Messenger-Klient) und
Linux (Instant-Messenger-Server).
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