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In den vergangenen Jahren hat sich die so genannte Peer-to-Peer-Kommunikation als ein neues Kommunikationsparadigma entwickelt. Im Gegensatz zu traditionellen Client/Server-Systemen, in denen dedizierte Server Dienste anbieten, die von Klienten genutzt werden, besteht ein Peer-to-Peer-System aus gleichwertigen "Peers". Diese Peers nutzen Dienste und sind gleichzeitig auch an der verteilten Realisierung des Dienstes beteiligt. Dabei besitzen Peer-to-Peer-Dienste im Idealfall eine Reihe von interessanten Eigenschaften wie die Fähigkeit zur Selbstorganisation, hohe Fehlertoleranz und hohe Skalierbarkeit. Die Anwendungsmöglichkeiten von Peer-to-Peer-Systemen sind äußerst vielfältig. Ein frühes Beispiel für Peer-to-Peer-Systeme sind File-Sharing-Dienste wie Gnutella, die bereits heute in der Praxis weit verbreitet sind, oder Peer-to-Peer-basierte Kommunikationssysteme wie Skype.
Dieses Hauptseminar befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Peer-to-Peer-Systeme. Hierbei werden sowohl unstrukturierte Peer-to-Peer-Systeme wie Gnutella als auch strukturierte Peer-to-Peer-Systeme basierend auf so genannten Distributed Hash Tables (DHT) betrachtet. Neben den grundlegenden Konzepten der Peer-to-Peer-Systeme werden u. A. Themen aus den Bereichen Peer-to-Peer-basierte Gruppenkommunikation, Sicherheit in Peer-to-Peer-Systemen, erweiterte Peer-to-Peer-basierte Anfragen (bspw. räumliche Anfragen) sowie Technologien und Rahmenwerke für die Entwicklung von Peer-to-Peer-Systemen behandelt.
Die Seminarvorbesprechung und Themenvergabe findet am 15.2.2007 um 13:00 Uhr in Raum 2.308 statt. Die Teilnahme an diesem Treffen ist verpflichtend!
Die Ausarbeitungen sind nun online (siehe Termine und Materialien). Zum Zugriff wird ein Passwort benötigt, das jedem Teilnehmer mitgeteilt wird oder bei Frank Dürr erfragt werden kann.
Der Raum für die Vorträge steht nun fest: 0.453 (siehe Termine und Materialien)
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